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Forum des Musikinstrumentenmuseums Markneukirchen
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 Betreff des Beitrags: was für eine geige kann das sein?
BeitragVerfasst: Di 12. Apr 2011, 18:11 
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Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:31
Beiträge: 5
moin moin ich habe seit einiger zeit eine geige in der sich ein zettel mit der aufschrift anton thomaso (kann auch antono oder antonov heißen) brecia 1869
wenn mir jemand da weiterhelfen kann wäre ich sehr dankbar, denn eine geige die vergleichbar wäre ist mir nicht bekannt, meine suche im netz und anderen foren hat ergeben, das der vermeintliche geigen bauer ein komonist war der mit irgenwelchen damals neuen intrumenten experimentiert hat (Es gab mal im 17. und 18.Jh. in D, Gb und F Versuche, neue Streich- und Zupfinstrumente mit solchen Formen zu etablieren (z.B. Pandoras und Orpheoreons))
noch etwas zu ihrer geschichte...
ich weiß nur,dass sie in der zeit zwischen 1885 und 1910 in den familien besitz gekommen ist, sie war zwischen 1965 und 2003 sehr unsachgemäß gelagert(in einer alu box im keller vergraben, da die damaliege besitzerinn sie auf gar keinen fall, der "ständig drohenden gefahr des russichen überfalls" :keule: :violin: um aussetzen wollte mit ihr waren zwei weitere geigen "eingelagert" mann konnte allerdings nur noch zwei retten, da die aluboxen überraschender weise icht für die dauerhafte lagerung im erdboden gedacht waren..

was mich doch überraschte war der klang er ist trotz der wiedriegen umstände sehr schön warm und voll

hier die bilder http://img844.imageshack.us/g/sdc11476.jpg/
gruß
dominik


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BeitragVerfasst: Do 14. Apr 2011, 9:53 
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Geigenbaumeister

Registriert: Do 02. Feb 2006, 11:16
Beiträge: 494
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Dominik,

als erstes bitte noch mal genau hinschauen, oder am besten den Zettel durchs F ohne Blitz dafür mit Naturlicht durch das andere F-Loch fotografieren (möglichst eine zoomfähige Kamera, nicht die L201 nehmen). Die Stadt heißt mit Sicherheit Brescia und der eine Vorname mit ziemlicher Sicherheit Antonio. Ist da vielleicht noch ein dritter Name zu finden??

Zum Instrument selbst später mehr, bin grad ein wenig in Eile...

Mit freundlichen Grüßen

Udo


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BeitragVerfasst: Sa 16. Apr 2011, 22:59 
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Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:31
Beiträge: 5
wird gemacht bilder kommen morgen


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BeitragVerfasst: So 17. Apr 2011, 17:32 
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Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:31
Beiträge: 5
so nun die neuen bilder
ich hoffe die sind besser



http://img52.imageshack.us/g/dscf3206k.jpg/


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BeitragVerfasst: Mi 08. Jun 2011, 7:36 
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Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:31
Beiträge: 5
keinem fällt was dazu ein?


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BeitragVerfasst: Mi 08. Jun 2011, 12:01 
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Registriert: Di 02. Okt 2007, 11:17
Beiträge: 1405
Wohnort: 69xxx bei heidelberg
dominik hab etwas geduld! hier wird ehrenamtlich gearbeitet.


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BeitragVerfasst: Do 09. Jun 2011, 21:32 
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Geigenbaumeister

Registriert: Do 02. Feb 2006, 11:16
Beiträge: 494
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Dominik,

es ist ganz schwer, aus der Ferne etwas zu dem Teil zu sagen. Für mich ist die Geige eher hier in der Gegend entstanden und wenn ich mich nicht täusche, haben wir so was ähnliches auch in unserem Museum. Doch Definitives zum Instrument kann ich, wenn überhaupt, aus der Ferne sicher nicht sagen.

Der Zettel sieht zwar auf dem Foto nicht sofort nach Faksimilie aus - aber etwas handschriftliches braucht man halt auch nicht nachdrucken, das kann man ja viel besser abschreiben...

Einen Antonio Thomaso kann ich übrigens in meiner gesamten Geigenbau-Literatur nicht finden.

Mit freundlichen Grüßen

Udo


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BeitragVerfasst: Fr 10. Jun 2011, 7:56 
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Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:31
Beiträge: 5
das ist mir bewusst das hier alle ehrenamtlich arbeiten ich wollt auch auf gar keinen fall irgendjemanden antreiben mir ist klar das die geige doch etwas speziell ist und sie nicht so leicht einzuordnen ist ich bin schon sehr zufrieden mit dem was ich herrausgefunden habe und was mir berichtet wurde, den die aussagen meines geigenbauers waren doch äusserst negativ und das wollte mir dann doch nicht einleuchten, denn klandlich ist sie sehr angenehm gerade mit den etwas schwereren darm seiten hat sie klanglich volumen gewonnen


vielen dank für ihre mühen
dominik

:geige:


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BeitragVerfasst: Sa 11. Jun 2011, 12:34 
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Museumsmitarbeiter

Registriert: Do 22. Dez 2005, 13:58
Beiträge: 1247
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Dominik,

mit der ehrenamtlichen Arbeit hat das nicht immer was zu tun, wenn man nicht antwortet, eher damit, dass man nichts dazu sagen kann. Ein Geigenbauer mit diesem Namen steht nicht in unserer Datenbank (Udo hat da auch schon nachgesehen). Das Instrument sieht gut erhalten aus und wenn es gut klingt - umso besser. Solche Formen kennt man ja eher bei Gamben oder Viola d'amore. Vielleicht wollte der Erbauer einfach mal diese Form ausprobieren.

Weiterhin viel Freude damit
wünscht Heidrun


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