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Forum des Musikinstrumentenmuseums Markneukirchen
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 Betreff des Beitrags: Trompeten "Sinfonia"
BeitragVerfasst: Do 10. Aug 2006, 10:44 
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Registriert: Do 10. Aug 2006, 10:14
Beiträge: 6
Hallo,
mir sind schon oft Trompeten mit der Gravur "Sinfonia" begegnet. Meistens handelte es sich dabei um hochwertig ausgestattete (versilberte, gravierte) Perinet-Trompeten.
War das eine Händler- oder Fabrikmarke?
Welche(r) Hersteller verbirgt sich dahinter?

Schon jetzt vielen Dank für eine Antwort!
mfg
TrompeterTom


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 06. Okt 2006, 15:30 
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Museumsmitarbeiter

Registriert: Do 22. Dez 2005, 14:06
Beiträge: 170
Wohnort: Erlbach
Hallo Trompeter Tom,
erst jetzt habe ich die Anfrage nach "Sinfonia" entdeckt. Es war eine Produktionsgesellschaft der Handwerker, kurz PGH genannt. Gegründet wurde diese PGH "Sinfonia" 1960 in Markneukirchen. Der Obmann, also der Chef, war der Gitarrenmacher Eugen Obenaus. Soviel mir bekannt ist, hatte diese PGH zeitweise bis zu 600 Mitglieder, die zu Hause in ihren Werkstätten arbeiteten. Es wurden fast alle Musikinstrumente und Bestandteile gefertigt. Einige wurden auch mit "Sinfonia" signiert. Als Trompetenmacher arbeitete u.a. auch der bekannte Johannes Scherzer ("Rino") für diese Genossenschaft. In den 1970er Jahren wurde dann diese PGH in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) umgewandelt.
Soviel erst einmal zu dem, was mir auf die Schnelle so einfällt. Ich hoffe, dass sich noch andere zu diesem Thema äußern.

MfG

Hannes


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 17. Apr 2007, 20:28 
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Metallblasinstrumentenbaumeister

Registriert: So 08. Apr 2007, 16:25
Beiträge: 1083
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Trompeter Tom.
Bin erst seit kurzem im Forum dabei, aber Ihrer Anfrage hat mich gleich interessiert. Zusätzlich zu den korrekten Informationen von Johannes Meinel kann ich Ihnen noch weitere Einzelheiten schreiben. So habe ich, ebenfalls auf die schnelle der Zeit, sieben Metallblasinstrumentenmacher im Verbund der PGH Sinfonia ausgemacht. Dies sind: der erwähnte Johannes Scherzer incl. dessen Vorgänger Kurt Knoth, weiterhin Karl Mönnich, Albert Wolfram, Otto Meinel, Walter Mönnig, Erhard Sawatzki sowie die Firma Philipp Reichel mit seinen zwei "Unterabteilungen" Armin Glier und Klaus Wolfram. Zusätzlich bezog die PGH Sinfonia aber auch noch Jazztrompeten des Klingenthaler Instrumentenmachers Joseph Pscherer, welcher aber kein Mitglied der Genossenschaft war.
Nun liegt es an instrumentenbaulichen Details wie z.B. Stützenformen, Plättchenformen, Einstichen, Maßen und dergleichen mehr, das Instrument einem dieser Hersteller zuzuordnen.
Hoffe Ihnen damit weiter zu helfen, oder aber Sie damit wieder neugierig im positiven Sinne gemacht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Mario Weller


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 Betreff des Beitrags: Danke! ...und weitere Frage
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2007, 8:54 
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Registriert: Do 10. Aug 2006, 10:14
Beiträge: 6
Hallo,
vielen Dank für die Auskunft. Natürlich weckt das meine Neugierde immer wieder. Es ist schön, daß es doch noch Menschen gibt, die sich für diesen interessanten Teil unserer Handwerks- und Musikkultur interessieren. Viele "Musikausübende" haben keine Seele dafür und begnügen sich mit Ware von der Stange aus Fernost... naja, halt jeder wie er mag.
Bevor ich hier noch ins Philosophieren gerate, stelle ich lieber noch eine Frage:
Was hat es mit der Gravur/Prägung "EXAKTA" auf einigen dieser Trompeten (gesehen auf dem Mundrohr und/oder auf der Spinne des Zwischenzugs) auf sich?
Und dann noch: Das Weltkugel-Logo mit "Alberto" in der Spinne steht dann wohl für Albert Wolfram?

mfg
TrompeterTom


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So 03. Jun 2007, 9:46 
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Metallblasinstrumentenbaumeister

Registriert: So 08. Apr 2007, 16:25
Beiträge: 1083
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Trompeter Tom!

Ihre Vermutung auf den Hersteller der "Alberto"-Trompeten, -Posaunen u.v.a.m. Albert Wolfram ist korrekt. Bei Jazztrompeten wurde dieser Markenname wie Sie beschrieben meist in die "Spinne" graviert. Die Verbindung von Albert Wolfram-Instrumenten mit einer "Weltkugel" hingegen ist mir bisher unbekannt. Der Instrumentenmacher Albert Wolfram ist erst vor wenigen Wochen in hohem Alter verstorben. Ich hatte vor einiger Zeit noch Gelegenheit von ihm viele Informationen zu erhalten. Die Firma wird seit vielen Jahren von dessen Sohn Gerhard Wolfram weitergeführt.

Zum Markennamen EXAKTA.

Es handelt sich hierbei um Instrumente des Markneukirchner Herstellers A. K. Wunderlich. Unter diesem Namen baute man u.a. Waldhörner, Posaunen und eben auch sehr gute Jazztrompeten.
Wie Sie richtig schreiben, befindet sich der Markennamen sowohl als Gravur, in der Spinne (Jazztrompeten) als auch im Mundrohr (ebenfalls Jazztrompeten). Die Firma A.K.Wunderlich baute nach meinen Recherchen sehr gute Instrumente, dies ist auch jetzt noch an guten Preisen für gebrauchte Instrumente zu sehen.
Ein Spezialgebiet (auch meiner Nachforschungen) war die Anfertigung von 8-kant Jazztrompeten sowie 8-kant Jazzposaunen.

Es freut mich ebenso wie Sie, dass es auch heute noch (wenige) Musiker gibt, welche nicht nur auf Intrumenten spielen, sondern auch über deren Entstehung und Werdegang informiert sein möchten.

Freue mich schon auf weitere Anfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Mario Weller


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 Betreff des Beitrags: Re: Trompeten "Sinfonia"
BeitragVerfasst: Do 25. Jun 2009, 0:22 
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Registriert: Mi 24. Jun 2009, 23:58
Beiträge: 3
Hallo,

ich bin seit vielen Jahren Besitzer und "Fan" einer Markneukirchener Trompete.
Ich hatte sie Ende der 80er von meiner Oma geschenkt bekommen um die
alte "GST-Kanne" mit Drehventilen auszutauschen. ("Weltklang"... auch Markneukirchen!?)

10 Jahre habe ich sie fast täglich bespielt.... bevor sie wegen Umzug, Studium, Job,... leider für
10 Jahre in den Keller gewandert ist.

Jetzt bekommt sie seit einem 3/4 Jahr wieder regelmässig Luft da ich mich z.Z. sehr gerne
auf Jam-Bühnen herumtreibe.

Typ meiner "Ersttrompete":

B&S Modell 3131 "Exquisit" (gefertigt im Oktober 1986)

Leider fehlenden die B&S-Plaketten auf der "Spinne" :unknow:
und auch sonst haben die Jahre der Guten schon mächtig zugesetzt.

Da mir die "alte Dame" für den Jam zu schade ist habe ich mir heute bei
eBay folgendes gerät geschossen:

[klick....BILD]

Natürlich könnte ich mit dem Text hier warten bis ich sie in den Händen halte aber
ich kann gerade vor Vorfreude eh nicht schlafen. :yahoo:

Bin gespannt wie sie so ist. Sie soll aus Klingenthal sein... mehr weiss ich noch nicht.

Doofe Frage: oben stand " dies ist auch jetzt noch an guten Preisen für gebrauchte Instrumente zu sehen"... was sind solche Instrumente heutzutage Wert und wie schlagen sie sich in Punkto Qualität
im Vergleich zu aktuellen Modellen?
Ich hatte bisher wenige fremde Trompeten in der Hand (einmal eine '500Euro-Kanne' beim einheimischen 'Musikerbedarf'... war irgendwie... komisch... anders... anyway) und somit
absolut keine Ahnung von den verschiedenen Intrumentenklassen.
Preislich bewegt es sich ja bei neuen zwischen 90-999999....Euro.
Sind die Unterschiede so gravierend?

Beste Grüsse,
Sven


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 Betreff des Beitrags: Re: Trompeten "Sinfonia"
BeitragVerfasst: Do 25. Jun 2009, 21:55 
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Metallblasinstrumentenbaumeister

Registriert: So 08. Apr 2007, 16:25
Beiträge: 1083
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Sven.

Glückwunsch zu Ihrer "neuen" Trompete. Habe die Auktion auch mit verfolgt, lag aber mit meinem Gebot weit unter dem Ihren. Da ich bereits eine ebensolche besitze, gehörte ich auch nicht zur Konkurrenz um diese Trompete. Vorweg: sie stammt von dem Klingenthaler Meister Joseph Pscherer. Ich glaube bereits vor einiger Zeit etwas über ihn hier im Forum veröffentlicht zu haben?! Zu mehr Antworten auf Ihrer Fragen fehlt mir leider momentan die dazu nötige Zeit.
Also später einmal mehr. Vorerst viel Freude damit, es kann auch sein, ich frage Sie zu Ihrer Trompete einmal ein paar Sachen....

Mit freundlichen Grüßen
Mario Weller


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 Betreff des Beitrags: Re: Trompeten "Sinfonia"
BeitragVerfasst: Do 25. Jun 2009, 23:19 
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Registriert: Mi 24. Jun 2009, 23:58
Beiträge: 3
Wenn ich sie da habe werde ich auch noch weitere Fotos posten.

Ich habe sie mir eigendlich zum spielen gekauft. Mal schauen ob
sie "zu schade" oder "zu abgenuddelt" ist dann würde ich sie gerne
einem Sammler überlassen... da ist sie sicher besser aufgehoben als
auf meinem Dachboden...

Aber erst mal abwarten und das Beste hoffen :)

Danke für die Infos! Ich konnte aber weder hier im Forum noch anderso im Netz
etwas zu "Joseph Pscherer" finden... nur in diesem Threat...oben... .. .

Sie besitzen bereits eine dieser Bauart? Wie alt ist das gute Stück?
Ist es "eine gute"? Werde ich sie ebenso abgöttisch lieben können
wie meine B&S 3131? *spässchen*

Gruss,
Sven


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 Betreff des Beitrags: Re: Trompeten "Sinfonia"
BeitragVerfasst: Fr 26. Jun 2009, 12:39 
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Metallblasinstrumentenbaumeister

Registriert: So 08. Apr 2007, 16:25
Beiträge: 1083
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Sven.

Kann mich erst nächste Woche wieder mit diesem Thema beschäftigen, bin übers Wochenende mit einem meiner anderen Hobbys unterwegs.

Bis dahin, viele Grüße

Mario Weller


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 Betreff des Beitrags: Re: Trompeten "Sinfonia"
BeitragVerfasst: Mi 01. Jul 2009, 21:40 
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Metallblasinstrumentenbaumeister

Registriert: So 08. Apr 2007, 16:25
Beiträge: 1083
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Sven.

Ob Sie die neu erworbene Pscherer-Trompete ebenso lieben werden wie Ihre Alte (Trompete), vermag ich nicht zu sagen. Das könnte dann schon wie bei einigen Männern sein. Zuerst ist man VERliebt, nach einiger Zeit ist man nur noch VERtraut und noch einige Zeit später VERdreht man sich den Kopf schon wieder nach einer anderen....
Aber zur eigentlichen und auch ernst gemeinten Sache. Entscheidend für die Verwendbarkeit Ihrer neuen Pscherer wird nicht nur der äußerliche Zustand sein, sondern auch deren Alter. D.h., ist die ersteigerte Jazztrompete älter als Baujahr um 1970, so besteht die Möglichkeit, das diese einfach zu eng mensuriert ist. Diese enge Bauart und der sich daraus ergebende andere Klangcharakter lässt sich in aller Regel nicht mit den heutigen musikalischen Vorstellungen eines Trompetenklangs vereinbaren. Auch werde Sie mit einer solch engen Bohrung beim Ensemble-Spiel Probleme mit den anderen Musikern bekommen, so diese neuere Instrumente blasen. Das obliegt aber Ihren Anforderungen und Fähigkeiten.

Zu Pscherer: Meine Annahme, ich schrieb schon etwas über ihn im Forum war falsch. Das betraf eine andere Anfrage. Hier ein paar kurze Informationen, eine Ausführlichkeit über Pscherer möchte ich in Anbetracht einer von mir in einigen Jahren geplanten Publikation nicht geben.


Joseph Pscherer
geboren am 25.10.1909 in Eibenberg
verstorben ewta um 1995/97 in Klingenthal
Lehre in Graslitz
ab 1953 in Klingenthal selbständig
stets alleine gearbeitet
tätig bis etwa 1978 / 1980

Ihre Trompete ist bestimmt eine "gute", andere Meinungen über Pscherers Instrumente sind mir bisher nicht zu Ohren gekommen.


Mit freundlichen Grüßen

Mario Weller


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 Betreff des Beitrags: Re: Trompeten "Sinfonia"
BeitragVerfasst: Do 02. Jul 2009, 0:55 
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Registriert: Mi 24. Jun 2009, 23:58
Beiträge: 3
Ich habe das Instrument jetzt da. Wie kann man feststellen aus welchem Baujahr sie ist?
Ich habe bisher keine Seriennummer o.ä. finden können.

Sie hat einige minimale Verbeulungen und an einigen (Handschweiss-belasteten) Stellen fehlt das Silber. Der kleine Bogen am 2. Ventil ist fast komplett Bronzefarben... bin mir nicht sicher
ob der original ist.

Die Ventile sind so weit ich das beurteilen kann dicht, laufen wie "geschmiert" und sehen auch fast so aus: fast spiegelnd glänzend mit minimalen Einlaufspuren.

Der untere/grosse Bogen ist zweigeteilt!? Unten ausziehbar und oben ausziehbar mit verschraubtem Anschlag. Ist das eine Art "Quick-Tune"-Mechanismus wie bei meiner
Gitarre (FloydRose Quickload/tune.. elendig bei Saitenaufziehen...grml) oder welche
Bedeutung hat dieser "Mini-Posaunenzug"?

Heute bei Tageslicht werde ich ein paar Fotos machen und hier verlinken.
Gibt es Stellen auf die ich besonders achten soll z.b. um das Baujahr
identifizieren zu können?

Man sieht an jedem Teil das es "von Hand" gemacht ist... akkurat und doch jedes eigen.
... Ich könnte mir sie stundenlang ansehen.... schon komisch. ;)

Auf alle Fälle finde ich die bisherige aufgedeckte Geschichte sehr faszinierend. Ich werde
die Trompete pflegen und in Ehren halten... aber natürlich auch spielen!

Gruss,
Sven

PS: ich bräuchte mal Nachhilfe in Sachen "Mensur" und "Bohrung":
Trichter ist kleiner und Rohr dünner als bei meiner B&S... sie passt z.b.
kaum auf meinen Trompetenständer.

>"es kann auch sein, ich frage Sie zu Ihrer Trompete einmal ein paar Sachen...."

sehr gerne, wie Gesagt: ich liebe klingende Geschichte(n). Da ich bald mehr
Zeit habe könnte ich auch mal in Markneukirchen vorbeischauen... das Museum
muss ich mir ohnehin schleunigst ansehen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Trompeten "Sinfonia"
BeitragVerfasst: Do 02. Jul 2009, 22:12 
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Metallblasinstrumentenbaumeister

Registriert: So 08. Apr 2007, 16:25
Beiträge: 1083
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Sven.

Da wünsche ich Ihnen gutes Licht und machen Sie bitte auch Aufnahmen von den kleinen Details.
Mit Ihren weiteren Fragen kann ich mich erst in etwa 2 Wochen beschäftigen, gehe erst einmal in Urlaub (ohne PC und Internet!).

Bis dahin mit freundlichen Grüßen Mario Weller


P.S.: Den "austauschbaren" Teil des Stimmzuges nennt man ugs. "C-Steller". D.h., durch Herausnehmen dieses Zwischenstücks stimmt man die Trompete in "C". Leider mit dem Nachteil, dass dann die Ventile 1 bis 3 zu tief intonieren!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Trompeten "Sinfonia"
BeitragVerfasst: Sa 07. Nov 2009, 11:45 
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Registriert: Fr 11. Sep 2009, 19:26
Beiträge: 26
Hallo
Da ich ja bekennender Fan der Instrumente aus dem Musikwinkel Deutschland´s bin
habe ich mir ein sehr schönes Sinfonia Cornet zugelegt, leider steht auf dem Instrument nur Sinfonia , und
nicht der Meister, der es gebaut hat, vielleicht kann mir ja hier jemand helfen, der weiß anhand der Bauart des
Instrumentes, welcher Meister das Instrument gebaut hat, Das Instrument ist über jeden Zweifel erhaben, Klang und Intonation ist erste Klasse.
Gruß Rainer

http://img410.imageshack.us/gal.php?g=sinfoniacornet1.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Trompeten "Sinfonia"
BeitragVerfasst: So 08. Nov 2009, 14:57 
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Metallblasinstrumentenbaumeister

Registriert: So 08. Apr 2007, 16:25
Beiträge: 1083
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Rainer.

Ein wirklich schönes Kornett, Glückwunsch dazu und vor allem in einem scheinbar tollen Zustand. Leider ließ sich das 4. Bild nicht öffnen, gerade das wäre eine gute Ansicht.
Zum Hersteller nur eine wage Vermutung:
Denke Albert Wolfram nicht, hat nach der Maschine noch eine Stütze eingebaut, auch Kornetts mit Ring am 3. Ventilzug.
Eventuell Otto Meinel, dazu müßten aber noch nähere Aufnahmen gemacht werden. Wenn Meinel, dann findet sich aber auch irgendwo ein "Stempel". Schauen Sie bitte einmal genau auf das Oberzwingenringchen! Dort könnte dann ein ineinander gestempeltes "OM" zu finden sein. Oder evtl. noch an der Zwinge zwischen Stimmzug und Maschine.
Möglich wären natürlich noch weitere Hersteller, aber dazu fehlen noch echte Details zur Beurteilung.
Wie groß ist denn der Luftgang / Bohrung und der Schallstückdurchmesser?

Viele Grüße Mario Weller


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 Betreff des Beitrags: Re: Trompeten "Sinfonia"
BeitragVerfasst: So 08. Nov 2009, 16:12 
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Registriert: Fr 11. Sep 2009, 19:26
Beiträge: 26
Hallo Herr Weller
hier noch einige Detailbilder , leider gibt das kleine süße Ding nicht mehr preis , auf
allen Zügen im unsichtbaren Bereich ist eine 4 eingestanzt, mehr habe ich leider nicht gefunden, bin mir auch sicher
das nicht mehr graviert ist
Gruß Rainer

http://img141.imageshack.us/gal.php?g=sinfoniacornet.jpg

Der Schall hat 120mm Durchmesser die Mensur beträgt ca.11mm habe hier leider keine Schieblehre


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