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BeitragVerfasst: Mo 18. Jun 2007, 15:24 
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Registriert: Di 29. Mai 2007, 15:31
Beiträge: 6
Ich besitze zwei ziehmlich identische Jazzgitarren, die im Korpusinnern einen Brandstempel haben. Hier steht "W. Herold", sichtbar durch das rechte Schalloch (Katzenaugenform).
Beide Gitarren sind aus massiven, sehr guten Tonhölzern gearbeitet. (engjährige Fichte und stark geflammter Ahornboden, sowie auch Zargen): Die Verarbeitung ist sehr gut. Bei einem der Instrumente ist auch noch die Schlagplatte vorhanden. Sie ist aus Holz gearbeitet. Auch hier gibt es einen Schriftzug "Herold".
Ich weiß, dass es keine Meinel und Herold ist. W. Herold muß der Name des Gitarrenbauers gewesen sein. Es wäre sehr nett, wenn mir jemand informationen zu diesem Herrn zukommen lassen kann.

Mit freundlichem Gruß[/b]


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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2007, 14:56 
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Museumsmitarbeiter

Registriert: Do 22. Dez 2005, 14:06
Beiträge: 170
Wohnort: Erlbach
Hallo,

ein Gitarrenmacher W. Herold ist mir leider auch nicht bekannt. Warum können eigentlich die beiden Jazzgitarren nicht von "Meinel&Herold" stammen ? Einer der Gründer der Firma war Wilhelm Herold. Vielleicht hat man Jazzgitarren so signiert um einen Gitarrenmacher vorzutäuschen :?: Ist nur so eine Vermutung von mir. Auf weitere Ergebnisse bin ich auch gespannt :!:

Gruß Hannes


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jun 2008, 10:52 
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Experte

Registriert: Mi 20. Jun 2007, 11:00
Beiträge: 541
Wohnort: Lohmar Hausen
Hallo liebe Freunde des vogtländischen Gitarrenbaus!

Ich habe auch Fotos einer W. Herold zugesendet bekommen. Das W. Herold ist als Brandstempel in der Bodeninnenseite. Ich bin mir auch ziemlich sicher, das es sich bei diesem Instrument um keine Meinl&Herold Gitarre handelt.

Es ist ein sehr aufwendig gebautes Instrument. Es besitzt die typischen vogtländischen Merkmale wie einen typischen Seitenhalter, die Brücke mit den verdrehten Beinchen "verdrehter Ochse", Deieck Inlays am oberen Rand des Halses, verschraubter Hals!

Was bei diesem Instrument aber besonders auffält, ist die Handwerklich sehr hochwertige und aufwendige Verarbeitung. Sie hat eine ungewöhnliche Kopfplattenform und sehr aufwendige Wirbelköpfe aus einem bräunlich, schimmernden Material. Sehr gutes fünffach Binding und sehr elegant ausgestochene Katzenaugen-Schallöcher mit doppeltem schwarz/weiß Binding und sehr gut und auffwendig eingelegt.

Herold war doch bestimmt ein häufig anzutreffender Name! Gab es vielleicht einen Geigenbauer mit einem W-Vornamen der Herold hieß?
Nette Grüße,

STELOL

_________________
STELOL
STEfan LOb aus Lohmar
Ein Versuch die alten vogtländischen
Bezeichnungen wieder aufleben zu lassen!!!!!!

Im Netz unter http://www.schlaggitarren.de


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