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 Betreff des Beitrags: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: Mo 08. Okt 2007, 17:40 
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Registriert: Mo 08. Okt 2007, 16:58
Beiträge: 6
Hallo,

meine Nylongitarre ist eine MUSIMA und ich möchte nun wissen, was sie genau für eine ist, da nur das Datum und nicht die Modell-Nr. drinsteht. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Ich habe auf der Gitarre das Spielen gelernt und möchte schon seit langem alles über sie wissen. Ich habe sie schon einige Jahre und davor gehörte sie meiner Schwester. Meine Eltern haben sie von Bekannten bekommen. Es steht als Datum "27. September 1988" drin.
Hier ein paar Bilder( leider nur Handykamera):
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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: Di 09. Okt 2007, 20:34 
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Museumsmitarbeiter

Registriert: Do 22. Dez 2005, 13:58
Beiträge: 1247
Wohnort: Markneukirchen
Hallo PAMC,

was soll man dazu noch sagen? Das Herstellungsdatum ist klar. Das Gebäude, in dem sie gebaut wurde, steht noch, aber leider leer. Die Leute, die sie gebaut haben, leben zum Glück auch noch, vielleicht bauen sie sogar noch Instrumente und es ist doch schön zu hören, dass jemand soviel Freude an dem veredelten Stück Holz hat. Wenn Du mehr wissen willst, dann komm her und schau Dich bei uns um ! :smile:

Heidrun


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: Mi 10. Okt 2007, 5:36 
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Registriert: Mo 08. Okt 2007, 16:58
Beiträge: 6
ich wollte noch wissen, wie teuer sie damals war und was für Holz verwendet wurde. :smile: eine Freundin von mir hat eine "Carmencita" und sie ist der Meinung, dass ihre hochwertiger ist, weil sie direkt aus Spanien kommt. Aber ich denke, dass das nichts mit dem Herkunftsort zu tun hat.
Steht das gleiche Modell, wie meine Gitarre auch im Museum? Vielleicht schaffe ich es einmal nach Markneukirchen.

Franzi


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: Mi 10. Okt 2007, 17:04 
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Museumsmitarbeiter

Registriert: Do 22. Dez 2005, 13:58
Beiträge: 1247
Wohnort: Markneukirchen
Liebe Franzi,

darf ich mal ganz neugierig fragen, ob Du älter oder jünger als Deine Gitarre bist?
Ist für mich einfach mal interessant zu wissen, ob auch junge Menschen unser Forum benutzen.

Soviel ich weiß, haben wir 3 Musima-Gitarren in unserer Sammlung, 2 vom Betrieb geschenkt bekommen(Resonata, war so das beste Modell zu DDR-Zeiten) und eine aus der Konkursmasse für wenig Geld gekauft, die man bei der Führung anspielen kann. MUSIMA-Gitarren hatten ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, kosteten (wenn ich mich richtig erinnere) so bis zu 300 DDR Mark und später 600 DM. So eine Qualität für so einen Preis bekommt heute wahrscheinich nicht mehr, höchstens über ebay. Welches Material hier verwendet wurde, weiß ich nicht (Fichte/Zeder, Ahorn?), aber das weiß bestimmt Frau Wunderlich.
Nur,weil die Gitarre Deiner Freundin aus Spanien kommt, ist sie nicht zwangsläufig besser. Ich habe mal in der MUSIMA gearbeitet (Unterrichtstag in der Produktion) und habe damals in die Gitarren englische Etiketten geklebt. Also eine spanische Gitarre muss nicht aus Spanien kommen und in Markneukirchen gab und gibt es hervorragend Instrumentenbauer.
Und letztendlich ist es halt auch wichtig, wie gut man spielt und was man aus einem instrument herausholen kann.
Also, viel Spaß beim Üben.
In unserem Museum gibt es eine Menge Gitarren und noch 1500 andere Instrumente aus aller Welt zu sehen. Lohnt sich bestimmt für Dich und deine Freundin!

Herzliche Grüße
aus der Musikstadt


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: Mi 10. Okt 2007, 17:32 
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Registriert: Mo 08. Okt 2007, 16:58
Beiträge: 6
ich kann mit Stolz sagen, dass ich 1 Jahr, 1 Monat und 2 Tage älter bin, als meine Gitarre ;)
Unterrichtstag in ner Musikwerkstatt klingt gut, aber wenn man nur Etiketten kleben darf, is das glaub nicht so spannend, oder?
Na ja, sie hat nur 2 Jahre gespielt, da sie lieber eine Sportart ausübt und spielt halt nur zu Weihnachten Weihnachtslieder nach Noten, also für mich nichts "Spektakuläres", aber sie ist halt der Meinung ihre sei besser, da sie mal 300DM gekostet hat, nach der Wende und meine ja, wie sie meint "aus Sperrholz" ist... Ich bin aber immer noch von meiner MUSIMA überzeugt :good: :gitarre2: Auch wenn ich nächstes Jahr meine Sammlung um eine Cort NTL 20F, eine Steelstring in Jumboform, erweitern möchte.

Liebe Grüße
Franzi


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: Mi 10. Okt 2007, 19:22 
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Registriert: So 17. Jun 2007, 16:42
Beiträge: 31
Hallo!
Ihre Gitarre ist laminiert.Zargen und Boden Mahagoni
Decke Fichte.
Sie lief unter der Bezeichnung 1634.Hatte auch je nach Bestellung
einen massiven Schallochring.
65 er Mensur

Gruß Neudel


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: Mi 10. Okt 2007, 21:23 
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Museumsmitarbeiter

Registriert: Do 22. Dez 2005, 13:58
Beiträge: 1247
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Franzi,

was heißt spannend? Wir haben da richtig mit gearbeitet, z.B. Blockflöten und Gitarren verpackt. Man hat auf diese Weise einen Einblick in verschiedene Betriebe erhalten und musste eben auch mal einen Tag lang 8 Stunden arbeiten. Das kann sehr motivierend hinsichtlich Schulleistungen sein. Außerdem bekommt man Respekt vor der Leistung der dort Arbeitenden. Geschadet hat es wohl keinem, im Gegenteil, man lernt, wie ein Betrieb läuft und bekommt mit, was man gerne machen will. Oder in meinem Fall, was man auf gar keinen Fall sein Leben lang machen will.

jetzt noch ein Frage an den Karl-Heinz:
laminiert = Sperrholz mit Palisanderfurnier? und die Decke auch?

Heidrun


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: Do 11. Okt 2007, 15:39 
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Registriert: Mo 08. Okt 2007, 16:58
Beiträge: 6
Hallo Heidrun,

na ja ich kenn das von meiner Mutter und sie hat in einem Metallbetribe oder so gearbeitet und das hat ihr keinen Spaß gemacht. Aber dazu gibt es ja heute Praktikas, um einen Einblick in Betreibe zu bekommen.

Zitat:
jetzt noch ein Frage an den Karl-Heinz:
laminiert = Sperrholz mit Palisanderfurnier? und die Decke auch?


ist das positiv oder negativ?

Lg
Franzi


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: Do 11. Okt 2007, 18:48 
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Museumsmitarbeiter

Registriert: Do 22. Dez 2005, 13:58
Beiträge: 1247
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Franzi,

eine Gitarre mit massiver Decke klingt schon besser, aber wie gesagt, für den Anfang ist so ein Instrument nicht schlecht. Wenn man dann viel Freude am Spielen hat, kann man sich ja eine bessere Gitarre kaufen und die gibt es mitunter auch ab 1000 oder 1500 Euro ( ich muss mal wieder nachfragen) bei unseren Gitarrenbaumeistern.


Zum UTP-Unterricht:
Das habe ich ja gemeint, es muss und kann nicht immer alles Spaß machen, aber es ist oft gut für's weitere Leben, wenn man die Erfahrung mal macht. Beim Praktikum sucht man sich ja das aus, was einem gefällt. Ich ärgere mich nur immer, wenn Betriebe angeblich keinen Nachwuchs finden, aber sich überhaupt nicht darum kümmern und Jugendliche gar keine Chance bekommen, mal in einem Betrieb zu arbeiten.

Also dann :gitarre2:
spiel mal schön weiter

Heidrun


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: Do 11. Okt 2007, 19:01 
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Registriert: So 17. Jun 2007, 16:42
Beiträge: 31
Hallo Heidrun!
Sie wolten mich ja mal besuchen.(ca 1 Km)
Laminiert heist bei Gitarren drei Lagen.Innen und
Ausenlage gleiches Holz. Querlage kann aus verschiedenen
Furnier sein.Bei Decken Fichte ausen, Mitte unterschiedlich
Fichte innen. Kann auch Zeder sein.

Gruß Karl-Heinz


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: Fr 12. Okt 2007, 6:50 
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Museumsmitarbeiter

Registriert: Do 22. Dez 2005, 13:58
Beiträge: 1247
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Karl-Heinz,

an den 1000m Entfernung liegt es nicht. Ich komme demnächst.

Heidrun


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Nylongitarre?
BeitragVerfasst: So 14. Okt 2007, 10:29 
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Registriert: Mo 08. Okt 2007, 16:58
Beiträge: 6
Hallo,

ja wie gesagt meine nächste Gitarre wird wie gesagt ein Cort NTL 20F mit nem tollen Fishman-Pickup.

Das stimmt wirklich. Ich wollte ein Praktikum in einem Tonstudio machen, aber überall heißt es "Wir nehmen keine Praktikanten" und das ist unfair. :cray: Ich will nämlich später in Richtung Audiobearbeitung gehen. Da muss ich mich eben beim Studium daruaf spezialisieren. Vielleicht nehmen sie ja dann Praktikanten...

Liebe Grüße

Franzi


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